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 GEWANDHAUS Museum Inneringen - 09.10.2018



Unsere kurze Herbstreise im Oktober führte uns diesmal nach Inneringen zu einem außergewöhnlichen GEWANDHAUS Museum.
Wir waren eine überschaubare Anzahl von Teilnehmern, aber trotzdem teilten wir in Gruppen von ca. 12 Personen ein. Für die kleinen Räume im Museum war dies auch ein Vorteil bei der Führung.
Unsere Museumsführer/-in hatten ein umfangreiches Wissen und konnten alle gestellten Fragen ausführlich, für uns auch verständlich beantworten und erklären.
Die freischaffende Künstlerin, Ilse Wolf, hat mit Unterstützung ihrer Töchter, Katja und Bärbel, in jahrzehntelangen Schaffen die prachtvollen Kostüme, historisch fundiert, entworfen und genäht.
Das zweihundert Jahre alte Wohnhaus in Inneringen konnte mit Hilfe ehrenamtlicher Mitglieder des Museumsverein und einheimische Betriebe nach jahrelanger Arbeit mit den Künstlern zu diesem wundervollen Museum erblühen.
Für die Gemeinde ist das Museum ein Schmuckstück, so meinten auch wir.
Nach Fertigstellung des Museumsgebäude hat die Tochter Katja die einzelnen Räume genau vermessen und für die Epochen-Gestaltung der Wände die passende Tapete entworfen und bemalt, mit einer Schutzschicht versehen und von Neuseeland nach Inneringen zur Mutter gesandt.

Die einzelnen Epochenräume des Museums sind mit kostbaren, künstlerisch stilvoll gekleideten lebensgroßen Figuren für eine Zeitspanne von 5 Jahrhunderte dargestellt.
Beginnend mit dem 15. Jahrhundert – Mode der Gotik –
Wie schon erwähnt, sind immer zur Epoche passende Tapeten in Handarbeit von der Tochter Katja in Neuseeland künstlerisch gefertigt und von einer Fachkraft an die vorgesehene Raumwand tapeziert worden. Wir waren sehr beeindruckt vom diesem Lebenswerk dieser beiden Künstler Ilse und Katja.
Ein Lebenswerk wie wir meinen.

Um halbfünf hieß es dann Abschied nehmen von diesen Kunstwerken und dann in Veringenstadt – in einer gemütlichen Gaststätte - für einen nicht geplanten weiteren erbauerlichen Kunstgenuss uns vorher noch zu stärken.
Wir besuchten die Ausstellung der Hinterglasbilder von Ilse Wolf und den Saal mit der Wandmalerei auf Tapete von Katja Morrison (Tochter von Frau Wolf). Der Saal wird für Trauungen, Ehrungen und Empfängen von der Gemeinde Veringenstadt benutzt.
Und wie schon bereits vorher erlebt, wieder ein künstlerischer Genuss.

Danach hieß es - Ade und gute Fahrt!

 
Barbara Gonzaga von Mantua
1455-1513
  Glasmalbild von Ilse Wolf

 
Ausschnitt Augsburger Geschechtertanz
16. Jh.
  Vioinschule, Leopold Mozart
1719-1787


Text und Bilder: StFw a.D. Norber Wiefling

Letzte Bearbeitung: 14.10.2018
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