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Kameradschaft  Heuberg Obere Donau
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Herbstausfahrt zum Kloster Sießen vom 14.10.2008

Herrlicher Sonnenschein und gute Laune begleiteten unsere Kameradschaft bei der Herbstausfahrt, die zum Franziskanerinnenkloster Sießen bei Bad Saulgau führte. Im Vordergrund stand der Besuch der ständigen Ausstellung der Hummelbilder und der danach gefertigten Porzellanfiguren.

Nach der Begrüßung durch Schwester Thea, die auch durch das Kloster und die Ausstellung führte, wurden wir mit dem klösterlichen Leben der Franziskanerinnen und mit dem Lebenswerk von Berta Hummel bekannt gemacht, die im Kloster Sießen gelebt und gewirkt hat. Nach ihrem Studium an der Staatsschule für Angewandte Kunst, das sie als Klassenbeste abschloss, trat sie 1931 im Alter von 22 Jahren ins Kloster Sießen ein. Im August 1933 nahm sie mit ihrer Einkleidung den Ordensnamen Maria Innocentia an und legte im August 1934 ihre Profess, das Ordensgelübde, ab. Sie starb im November 1946 im Alter von erst 37 Jahren im Mutterhaus in Sießen, auf dessen Friedhof sie begraben ist.

„Kein Fetzchen Papier“, so berichtete uns Schwester Thea, „war vor der kleinen Berta sicher gewesen, die als drittes von sechs Kindern im niederbayerischen Massing aufwuchs und sich schon früh dem Zeichnen verschrieben hatte. Damals, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ahnte niemand, dass ihre Bilder und die  daraus entstandenen Hummelfiguren einst Weltruhm erlangen würden“.

Tief beeindruckt vom Leben der Schwester Maria Innocentia und ihrer Werke, ließen wir uns von Schwester Thea noch die bekannte barocke Wallfahrtskirche des Klosters zeigen. Unser Vorsitzender Hptm a. D. Wolfgang Grandy bedankte sich herzlichst bei Schwester Thea für die Führung und übergab dem Kloster eine Spende.

Der Fußmarsch danach zum nicht allzu weit entfernten Wagenhauser See wurde durch die angeregte und fröhliche Unterhaltung mehr zu einem Spaziergang als zu einer Wanderung. Dort angekommen wandten wir uns im Biergarten des romantisch gelegenen Gasthauses „Fischerschenke“ zur Wiederherstellung der körperlichen Kräfte den reichhaltig angebotenen Speisen und Getränken zu, deren Genuss aber durch einen Gewitterregen jäh unterbrochen wurde. Rasch Essen und Getränke unter den Arm geklemmt, suchten wir Schutz im Gasthaus. Doch konnte das Unwetter unserer guten Laune nichts anhaben.

Unseren Kameraden Georg Arnold und Klaus Brömer, die diese Veranstaltung vorbereitet und für deren reibungslosen Ablauf gesorgt haben, ein ganz herzliches Dankeschön.

Ankunft
 
Kirche
Wir sind da
 
Klosterkirche St. Markus, Altar

In der Klosterkirche
 
Dank
In der Klosterkirche
 
Wolfgang bedankt sich

Anlage
Klosteranlage

Bericht : Werner Schaller
Bilder: StFw a.D. Norbert Wiefling

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Letzte Bearbeitung: 30.09.2016
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