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Kameradschaft  Heuberg Obere Donau
Ehemalige Soldaten, Reservisten, Hinterbliebene
 
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Info-Abend für die ERH „Heuberg-Obere Donau“ am 13. März 2007
Thema Betreutes Wohnen

Das Thema des Abends sorgte für einen vollen Saal.

Eingeleitet wurde der Abend mit einer nicht alltäglichen Ehrung für Oberstleutnant a. D. Joachim Schuster – 50 Jahre Mitglied im Deutschen Bundeswehrverband- mittels Urkunde und Anstecken der goldenen Ehrennadel des Verbandes durch den Bezirksvorsitzenden StFw Urban Müller und den Vorsitzenden der ERH Hptm a. D. Wolfgang Grandy.


Bezirksvorsitzender HFw Urban Müller ehrt OTL a. D. Joachim Schuster mit der
goldenen Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft im Bundeswehrverband

Der Referent Hptm a. D. Wolfgang Haut berichtete über die Problematik, mit der sich der Arbeitskreis „Betreutes Wohnen“ im DBwV auseinandersetzt: bei noch nicht offiziell vorhandener klarer Definition des „Betreutes Wohnen“ galt es zunächst, den Umfang des Begriffs und möglicher Zuständigkeiten zu definieren.

So wurden für den Arbeitskreis selbst zunächst die Kriterien erarbeitet, die nach der Vorstellung des DBwV fester Bestandteil des Begriffs sein sollten. Hierzu gehören neben anderen vor allem:

  • Eigenständiges Wohnen mit Bewegungshilfen und Notrufmöglichkeit
  • Fortgesetzte Versorgung mit pflegerischer oder hauswirtschaftlicher Wahlmöglichkeit
  • Verfügbar ergänzender Dienstleistungen vor Ort
  • Vermeidung einer Kündigung bei Eintreten eines schweren Pflegefalls

Der DBwV hat bereits erste Schritte in dieser Richtung eingeschlagen: in Hamburg und Munster sind bereits zwei „Modell-Veteranenheime“ versuchsweise in Betrieb, mit deren gute Erfahrungen weitere Entscheidungen vorangetrieben werden sollen. Zielvorstellung ist es, ein flächendeckendes Netzwerk ähnlich der Kameradenhilfe mit staatlicher Unterstützung aufzubauen. Dabei ist jedem Beteiligten klar, dass der Weg zu diesem Ziel recht steinig sein wird.

Sehr schnell wurde deutlich, dass diese gewaltige Aufgabe nicht nur vom DBwV allein bewältigt werden kann, sondern nur in einer gemeinsamen Anstrengung aller dafür in Frage kommenden Institution angegangen werden muss.


ERH - Vorsitzender Hptm a. D. Wolfgang Grandy bedankt sich bei
Hptm a. D. Haut für den Vortrag und übergibt ein Präsent.

Der Tragweite des Themas entsprechend nutzten die Mitglieder im Anschluss an den Vortrag die verbleibende Zeit zum vertiefenden Gespräch.


Bericht : OTL a.D. Johannes Barth
Bilder: StFw a.D. Norbert Wiefling

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Letzte Bearbeitung: 30.09.2016
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